Frauen sind die Gewinner unseres Sozialsystems
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- 18th-September-2008 #1
Frauen sind die Gewinner unseres Sozialsystems
Gerechtigkeit: Frauen sind die Gewinner unseres Sozialsystems - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
Frauen sind die Gewinner unseres Sozialsystems
(48) Von Dorothea Siems 7. September 2008, 15:41 Uhr
Der deutsche Sozialstaat bringt Frauen mehr als Männern. Einer Studie zufolge zahlen die Herren zwar mehr Beiträge, erhalten aber weniger Leistungen. Doch Kritiker laufen Sturm: Mancher hält die Aussage, Frauen seien die Rendite-Gewinner der Sozialversicherungen, für "politisch unkorrekt".
Frauen profitieren von den Sozialversicherungen deutlich stärker als Männer. Dies geht aus Berechnungen der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen und Jasmin Häcker hervor. Frauen seien aufgrund ihrer längeren Lebenserwartung die „Rendite-Gewinner“ in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, heißt es in dem noch unveröffentlichten Papier der Stiftung Marktwirtschaft, das WELT ONLINE vorliegt. Raffelhüschen leitet das Institut Generationenverträge der Freiburger Universität und erstellt regelmäßig sogenannte Generationenbilanzen.
Auch die im Durchschnitt geringere Erwerbsbeteiligung der Frauen schlägt zu Buche. Denn somit sind die Beitragszahlungen der Frauen geringer als die der Männer. Allein in die Rentenversicherung zahlen Frauen laut Raffelhüschen im Durchschnitt pro Jahr etwa 1000 Euro weniger an Beiträgen. Zwar erhalten sie dafür auch deutlich niedrigere Renten. Aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung bekommen die Frauen aber ihre Altersbezüge länger als die Männer.
Hinzu kommt, dass Frauen weit häufiger als Männer eine Hinterbliebenenversorgung erhalten. Hier wirkt sich aus, dass Frauen nicht nur länger leben, sondern im Regelfall auch einen Partner heiraten, der einige Jahre älter ist als sie selbst. Eine im Jahr 1940 geborene Frau erhält nach Raffelhüschens Berechnungen in der Rentenversicherung eine durchschnittliche „Verzinsung“ ihrer Beiträge von rund 3,5 Prozent. Für die Männer des gleichen Jahrgangs beträgt die Rendite dagegen knapp 1,5 Prozent.
Infolge der Alterung der Gesellschaft sinkt die Rendite für die nachfolgenden Jahrgänge – und zwar für beide Geschlechter. Für Männer des Jahrgangs 1970 beträgt die prognostizierte „Verzinsung“ ihrer Rentenbeiträge nur noch etwa 0,2 Prozent. Gleichaltrige Frauen werden immerhin noch 1,5 Prozent mehr an Leistung bekommen, als sie an Beiträgen einzahlen.
Noch größer als im Rentensystem ist die Umverteilung in der Pflegeversicherung. Denn im jüngsten Zweig des Sozialsystems richtet sich der Leistungsanspruch nicht nach den zuvor gezahlten Beiträgen. Wie auch in der gesetzlichen Krankenversicherung bekommt jeder Versicherte in der Pflegeversicherung unabhängig von Beitragszahlungen weitgehend die gleiche Leistung. Weil das Risiko, pflegebedürftig zu sein, mit dem Alter steigt, gibt es deutlich mehr weibliche als männliche Pflegefälle.
Wer pflegt am Ende die Frauen?
In der Krankenversicherung zahle „der durchschnittliche Mann nahezu durchgehend erheblich höhere Beiträge als eine durchschnittliche Frau; er erhält aber erst ab einem Alter von 55 Jahren auch mehr Leistungen“, heißt es in dem Papier.
Raffelhüschen betonte allerdings, dass die Renditeberechnung nur eine eingeschränkte Betrachtungsweise sei. „Rein fiskalisch betrachtet, profitieren die Frauen von den Sozialversicherungen. Allerdings muss man auch sehen, dass es die Frauen sind, die ihre Angehörigen pflegen und selbst am Ende meist keinen haben, der sie pflegt“,(Feck: Also wer da nicht lieber tod ist) sagte der Professor WELT ONLINE. Er sei sich durchaus bewusst, dass die Aussage, Frauen seien die Rendite-Gewinner bei den Sozialversicherungen, „politisch unkorrekt“ (Feck: Politisch unkorrekt = so wie es ist?) sei.
Das Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft plädiert für eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung der Frauen. Sie sei auch mit Blick auf den bevorstehenden Fachkräftemangel ohne Alternative. Zumal Frauen im Vergleich zu Männern eine immer höhere Qualifikation aufwiesen. „Wir brauchen mehr Frauen in höher qualifizierten Jobs mit Aufstiegsmöglichkeiten.“ Außerdem sollten Frauen bei gleicher Leistung die gleiche Entlohnung wie ihre männlichen Kollegen erhalten. Dies sei heute oft nicht der Fall. (Feck: Jetzt auch noch Märchen erzählen....jaja da ist sie wieder die politische Korrektheit)
Disclaimer:The men's and fathers' movement needs to make sure it never sees females as the enemy,but only misandry--whether from females or from males.If not, we'll become like the bigoted feminists that this movement was formed to oppose.Glenn Sacks
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Re: Frauen sind die Gewinner unseres Sozialsystems
Auch in der Schweiz siehts nicht anders aus...
http://diegalerie.wordpress.com/2008...als-sie-geben/Gender-Analyse: Schweizer Frauen nehmen mehr vom Staat als sie geben
(Wien, im Juni 2008) Die Gretchenfrage des Feminismus lautet nach dem Geld: Haben Frauen oder Männer mehr Förderung und Unterstützung im Staatsganzen?
In der Schweiz wurde von der Zeitschrift “Weltwoche” eine Analyse veröffentlicht. Diese besagt nicht mehr und nicht weniger: In der Schweiz werden an jährlichen Sozialleistungen - konservativ gerechnet - 15 bis 20 Milliarden Franken (7,5 - 10 Mrd EUR) vom Mann zur Frau “umgeschichtet”. Damit sei, so die Zeitung (Ausgabe 25/08, S 32 ff) erwiesen, dass Frauen in der Schweiz nicht benachteiligt, sondern bevorzugt werden.
Trockene Analyse der “Weltwoche“: “Alle offiziellen Statistiken weisen aus, dass die Männer die ewigen Verlierer und die Frauen die großen Profiteurinnen des voluminösen Umverteilungsstaates Schweiz sind. Der moderne Staat diskriminiert die Männer.”
Gender-Details - Geldstromanalyse
Die Details sind erhellend. Die Schweizer Sozialsysteme zahlen Frauen pro Tag mindestens 50 Millionen Franken (25 Mio EUR) mehr aus als den Männern. Jährlich sind das mindestens 15,5 Milliarden Franken (7,5 Mrd EUR).
Die größte staatliche Pensionskassa der Schweiz, die AHV, schüttet jährlich 31 Milliarden Franken (15 Mrd EUR) aus. Die Zahlen (2006) belegen, dass Männer pro Monat 1,031 Milliarden Franken (500 Mio EUR), Frauen aber 1,619 Milliarden Franken (800 Mio EUR) bezogen. Das ist ein Jahresüberschuss für Frauen von 7 Milliarden Franken (3,5 Mrd EUR). Die Pointe und Gender-Wahrheit ist: Durch Umstände wie Teilzeitarbeit, Lohnabschläge und geringerer Anteil an Erwerbstätigen (44%) zahlen Frauen in der Pensionskassa nur ein Drittel der Beiträge ein. In der AHV zahlen Frauen jährlich 10 Milliarden Franken ein, nehmen aber 19,4 Milliarden Franken aus dem Topf. Der Frauenüberschuss an Staatsentnahmen liegt bei knapp 10 Milliarden Franken (5 Mrd EUR).
“Umwälzpumpe von Mann zu Frau: Krankenkassa”
Ähnlich bei den Krankenkassen. Die Schweizer Gender-Analyse zeigt auf, dass eine Frau pro Jahr im Querschnitt 3.721 Franken Krankheitskosten erzeugt. Beim Mann liegt dieser Satz bei 921 Franken.
Die Gesamtzahlen der Spitalskosten beliefen sich bei der Frau im Jahr bei 11,44 Milliarden Franken (5,7 Mrd EUR), beim Mann hingegen nur bei 7,88 Milliarden Franken (3,94 Mrd EUR). Frauenüberschuss an Staatsentnahmen:
3.56 Milliarden Franken (1,78 Mrd EUR).
Bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) halten sich laut “Weltwoche” die Entnahmen die Waage. Auf Frauenseite waren es (2006) 14,2 Milliarden Franken (7,1 Mrd EUR), beim Mann 14,6 Milliarden Franken (7,3 Mrd EUR). Unausgesprochene Gender-Wahrheit: Frauen verdienen weniger, stehen weniger im Beruf
(44% Anteil an Erwerbsbevölkerung) und bekommen dennoch den gleichen Richtsatz wie Männer.
Invalide Frauen leben von Männerfonds
Bei der Invaliditätsrente besteht eine deutlichere Gender-Wahrheit: Schweizer Frauen in Invaliditätsrente machen 45 % aus, der Anteil der Männer beträgt 55 %. Jedoch finanzierten Männer den Rentenfonds durch Lohnabzüge zu zwei Dritteln. Frauenüberschuss an Staatsentnahmen: 70 Millionen Franken jährlich (35 Mio EUR).
All das sind milliardenschwere Verteilaktionen zur Frau vom Mann - und zu Lasten des Mannes.
Disclaimer:The men's and fathers' movement needs to make sure it never sees females as the enemy,but only misandry--whether from females or from males.If not, we'll become like the bigoted feminists that this movement was formed to oppose.Glenn Sacks
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