Einige Fakten...
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- 7th-November-2008 #1
Einige Fakten...
Diskussionen mit Feministinnen bringen immerwieder interessante informationen zusammen (meist allerdings nur von der Gegenseite).
Gesundheit: Männer fordern eine eigene Lobby | imedo GesundheitsnewsUm zum Thema “Lohndiskriminierung” mal etwas Sachlichkeit reinzubringen: Dazu macht das statistische Bundesamt, von dem die 24% stammen selbst (und zwar hier Statistisches Bundesamt Deutschland - Verdienste und Arbeitskosten) folgende Aussage, Zitat:
“Frauen verdienen 24% weniger als Männer
Der Bruttostundenverdienst von Frauen lag nach den Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung 2006 um 24% unter dem der Männer. Dies bedeutet nicht, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit 24% weniger verdienten. Die Ursachen für den Verdienstabstand sind vielfältig. Frauen und Männer unterscheiden sich in der Wahl ihrer Berufe, Branchen und in der Erwerbsbiografie. Diese Unterschiede sind in der Differenz von 24% enthalten.”
Oder um es mal zusammenzufassen: Es geht hier nicht um dieselbe Arbeit unter gleichen Bedingungen sondern um sogenannte “gleichwertige” Arbeit und die ist derzeit etwa so definiert: Mann und Frau haben eine Berufsausbildung = (nach feministischer Lesart) gleichwertige Arbeit und zwar unabhängig von für die Bezahlung so “unwichtiger” Details wie Art des Berufs, der Branche, der Größe der Firma, der Art des Unternehmens, der Berufserfahrung, der Zahl der geleisteten Überstunden usw.
Daher betrachte ich diese sogenannte Lohndiskriminierung als nichts anderes als eine politisch motivierte und gezielt publizierte Fehlinterpretation der Statistik, weil die aus der Zahl gezogenen Schlussfolgerungen, aus diese Zahl auf Grund der Art der Berechnung gar nicht gezogen werden können - zumindest dann nicht, wenn man seriös damit umgeht.
Wenn man die durchschnittlich geleisteten Stunden der Männer mit den der Frauen vergleicht arbeiten Männer pro Woche rund 585Mio Stunden und Frauen 357Mio Stunden. Die Zahlen habe ich mir beim statistischen Bundesamt zusammengesucht.
Frauen arbeiten also 39% weniger als Männer
Mehrarbeit der Männer: der 7. Familienbericht des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend hat auf Seite 234 festgestellt, das Männer im Durchschnitt 70 Std./Woche arbeiten, Frauen hingegen nur 46.
BMFSFJ - Familie - Der 7. FamilienberichtBitte sehr: Laut Kriminalstatistik 2007 des BKA entfallen 43,1% der polizeilich erfassten Fälle von Kindesmisshandlung (sogenanntes Hellfeld) auf weibliche Tatverdächtige (Quelle: http://www.bka.de/pks/pks2007/p_3_04.pdf, Tabelle 20 auf Seite 2).
In einer Studie aus den 80er-Jahren untersuchte das Bundeskriminalamt 1650 vollendete Tötungsdelikte an Kindern. In 1030 Fällen davon töteten die Eltern - nur 305 Mal waren es die Väter, aber 725 Mal die Mütter. (siehe Berliner Zeitung vom 8.5.2007; Mütter töten ihre Kinder häufiger als Väter : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv).
82 Prozent aller Menschen haben ihre erste Gewalterfahrung durch die Hände einer Frau (Quelle: Sam Sewell, Family Domestic Violence Report USA, Family Domestic Violence Report, USA /13Q)annäherend gleiche Wahlbeteiligung, mit leichtem Überhang der Frauen. Dadurch das es einfach mehr sind, gleichen die 2% mehr in der Bevölkerung die 0,4% geringere Wahlbeteiligung mehr als aus. Vielleicht hast du ja nur Bekannte die genau diese 0,4% enthalten.
(Bundestagswahl 2005, Grafik Tab 4.
Bundestagswahl 2005 - Wahlanalyse: WahlbeteiligungAuch so ein Medien-Mythos, der fleißig genährt wird. „Frauenhausmitarbeiterinnen berichten, dass ‚einige Frauen fünf- bis sechsmal kommen, bevor sie die Trennung schaffen’. Niemand scheint sich indessen zu fragen, wieviele davon zu jenem Drehtüreffekt beitragen, der stets verschwiegen wird, wenn von den so oft zitierten deutschlandweit ‚jährlich 45.000’ die Rede ist.“ Zitat aus: Reinhart Stölzel: Täter und Opferinnen (aus: Theorie und Praxis der sozialen Arbeit, Nr. 2/2005)97 Prozent aller Menschen in der EU, die an den Folgen von Berufskrankheiten sterben, sind Männer. 95 Prozent aller von der Berufsgenossenschaft ermittelten Todesopfer im Beruf sind Männer. Schauen Sie sich bitte unter http://www.map-report.com/gefährli.htm die Liste der gefährlichsten Berufe an und saen Sie mir bitte, in welchem dieser Berufe überdurchschnittlich viele Frauen arbeiten. Unter http://www.map-report.com/ungefähr.htm finden sich dagegen manche „Männerdomänen“, die erfolgreich gestürmt worden sind…
Zu den Haushaltsunfällen: „Jährlich verletzen sich rund 52.900 Menschen bei der Hausarbeit, zwei Drittel davon sind Frauen. Männer tragen aber das höhere Verletzungsrisiko - vor allem beim Kochen!“ Heimtückische Hausarbeit - 55PLUS-magazin - 50 plusDisclaimer:The men's and fathers' movement needs to make sure it never sees females as the enemy,but only misandry--whether from females or from males.If not, we'll become like the bigoted feminists that this movement was formed to oppose.Glenn Sacks
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Re: Einige Fakten...
http://forum.politik.deMänner werden von der Wiege bis zur Bahre benachteiligt.
In der Kindheit fehlt oft die männliche Bezugsperson; Väter werden oft "weggeschieden", in Kindergärten und Grundschulen sind fast nur Frauen zu finden.
In der Schule werden Männer benachteiligt; sie werden eher auf die Hilfsschulen ausselektiert (von den 85% weiblichen Lehrerinnen der Grundschulen) und bekommen seit einiger Zeit die schlechteren Noten, obwohl sie in der Tendenz sicher nicht dümmer geworden sind.
Persönliche Probleme werden nur bei Mädchen von außen betreut:
Mädchentelefone, Mädchensprechstunden, Mädchentreffs...das Ergebnis: Viel mehr Jungen als Mädchen begehen Selbstmord oder werden kriminell.
Nach der Schule müssen Männer zum Bund. Eine besonders perfide Benachteiligung seitdem Frauen zum Bund können, wenn es ihrer Selbstbestätigung nützt, aber nicht gezwungen werden können. Und das obwohl alle bisher angegebenen Gründe gegen eine Wehrpflicht für Frauen weggefallen sind.
Im Berufsleben werden Männer benachteiligt, weil sie oft schwerere Arbeitsbedingungen als Frauen haben. Wo sind die Frauen im Baugewerbe, unter Tage etc.? Aber selbst bei gleichem Betätigungsfeld brauchen Frauen z.B. weniger tragen als Männer.
Zudem: Männer MÜSSEN arbeiten gehen, um sich und die Familie zu ernähren; Frauen KÖNNEN oft selbst entscheiden ob sie arbeiten gehen WOLLEN opder ob sie lieber zuhause bleiben - solange sie sich einen Mann geangelt haben, der ihnen alles bezahlt.
Im Scheidungsrecht sind Männer benachteiligt, weil ihnen immer noch die Last der Versorgung einer Frau aufgelegt wird, mit der sie nicht mehr zusammenleben. Das macht kein Arbeitgeber und kein Staat, was den Männern hier aufgebürdet wird. Kein Wunder, daß über 80% der Obdachlosen Männer sind.
Damit zusammen geht das Sorgerecht. Heute zwar als "gemeinsam" deklariert, bedeutet das immer noch für fast alle Männer die Kindeswegnahme, damit verbunden die Wegnahme fast aller Einkünfte und des Besitzes. Und das obwohl es Kindern alleinerziehender Väter besser geht als Kindern alleinerziehender Mütter.
Männer sterben eher; nicht weil es gottgegeben ist, sondern weil sie die schlechteren Arbeitsbedingungen haben, und weil die Vorsorgeuntersuchungen für Männer oft später einsetzen. Die Krankenkassen geben 40% mehr Geld für die Behandlung von Frauen aus.
Männer gehen später in Rente, obwohl sie eher sterben. Im Grunde müßte das Renteneintrittsalter dahingehensd geändert werden, daß individuell die Lebenserwartung und die daraus resultierende Rente errechnet wird. Das würde bedeuten, daß Frauen länger als Männer erwerbstätig sein müßten, und das wäre bei den jetzigen Rahmenbedingungen nicht so ungerecht wie es den verdutzten JuserInnen auf den ersten Blick erscheinen mag.
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"Seit eineinhalb Jahren gehen die deutschen Behörden mit einem neuen Konzept gegen häusliche Gewalt vor. Dazu gehört, dass die Täter der Wohnung verwiesen und in besonderen Fällen auch in Gewahrsam genommen werden können. Zudem werden Ermittlungen von Amts wegen auch dann eingeleitet, wenn das Opfer selbst keine Anzeige erstattet. In nahezu allen Fällen kommt es dabei zur Anklage - eine Tatsache, von der sich Polizei und Justiz einen besonderen Abschreckungseffekt erhoffen.
Bei Klaus K. wurde die Sache nicht weiterverfolgt. Mit der Anzeige war eine neue Bedrohung in sein Leben getreten. K. hatte Angst vor dieser Gefahr, die von außen kam und die er nicht kannte. Einen Tag nachdem die Anzeige aufgenommen worden war, ging er auf das Polizeirevier und zog sie wieder zurück. Es war, als hätte ihn sein eigener Mut überrascht. Als wolle er, dass alles zusammenhält. K. ging weiter in seinen Keller, rauchte und schwieg.
Im Jahr 2002 wurden der Berliner Polizei 7.552 Fälle von häuslicher Gewalt bekannt. In 5.776 Fällen ließen sich ein männlicher Täter und ein weibliches Opfer feststellen. Nur in 957 Fällen waren Frauen die Täterinnen, Männer die Opfer. Eine Zahl, die dennoch bemerkenswert ist, meint der Berliner Familienberater Peter Thiel. "Wenn es diese Männer gibt", sagt er, "muss es auch ein Hilfsangebot für sie geben." Thiel will das erste Männerhaus in Deutschland gründen. Ein Konzept dafür hat er schon eingereicht. Beim Bundesfamilienministerium fand die Idee Unterstützung, bislang hat sich jedoch das Land Berlin wegen der katastrophalen Haushaltslage geweigert, sich an den Kosten zu beteiligen. "Wir bleiben trotzdem am Männerhaus dran", sagt Thiel."Hier raus kopiert: (klick)
"- "In Bezug auf das Geschlecht kann festgehalten werden, daß als Gewalt definierbare Aktionen von Männern und Frauen ungefähr genauso häufig begangen werden bzw. Männern und Frauen zustoßen, während Strategien des Ziehens von Konsequenzen deutlich häufiger von Frauen angewandt werden:
Frauen geben durchschnittlich etwa sechsmal häufiger an, daß die Gewalttätigkeiten ihres Partners Grund für die Scheidung waren, sie verständigen sechs- bis siebenmal häufiger die Polizei, wenn es zu Gewalttätigkeiten in der Partnerschaft gekommen ist, sie erstatten zehn- bis zwanzigmal häufiger Strafanzeige gegen den Partner, als dies Männer tun.
Ferner sind sie im wesentlichen die einzigen, die wegen Gewalttätigkeiten in der Partnerschaft Beratungszentren aufsuchen oder wegen ihrer erlittenen Verletzungen medizinische Notfallzentren aufsuchen und sich dort als Misshandlungsopfer zu erkennen geben." Männer erstatten meist erst dann Anzeige, wenn sie sich während eines Angriffs in unmittelbarer Lebensgefahr befinden.
- Beispielsweise riefen einer Untersuchung zufolge 8,5 Prozent der misshandelten Frauen, aber nur 0,9 Prozent der misshandelten Männer die Polizei. Diese Prozentverteilung deckt sich mit den tatsächlichen Statistiken der bei Dienststellen eingehenden Notrufe: Zwei Drittel bis neun Zehntel sind von Frauen. Der Grund dafür scheint hauptsächlich darin zu liegen, dass das Verständigen der Polizei für Frauen die erfolgsversprechendere Strategie ist, weil die Opferrolle für Frauen sozial anerkannt ist. Das zeigen auch die Ergebnisse einer Untersuchung über Polizeinotrufe in Bayern: "Diese fanden, dass die Polizisten damit Schwierigkeiten haben, Frauen als Täter einzustufen, weil dies nicht ihrer Vorstellung von einem `richtigen Täter´ und einem `richtigen Opfer´ eines Familienstreits entspricht; sie sehen auch eher dann keine Notwendigkeit zum Eingreifen, wenn der Täter eine Frau war". Inszenierte Fälle von Frauenmisshandlung würden demzufolge von Polizisten weit eher geglaubt, während Männern, die sich wegen Misshandlungen an die Polizei wenden, eher kein Glaube geschenkt wird.
- Ministerin Bergmanns Vorschläge, geprügelte Männer bräuchten keine staatliche Hilfe, da sie doch eine Eheberatung in Anspruch nehmen und im Ernstfall bei Freunden Unterschlupf finden können, sind (natürlich) hanebüchen. Erfahrungsgemäß ist die Hilfsbereitschaft des sozialen Umfelds begrenzt - unter anderem wird von diesem erwartet, dass das Opfer die angebotenen Ratschläge befolgt. Kehrt ein geschlagener Partner aber kontinuierlich in die unglückliche Beziehung zurück, entweder um sie zu retten oder weil er aus verschiedenen Gründen kaum eine andere Wahl sieht, zeigt sich der beispielsweise der Freundeskreis als Auffanglager bald erschöpft. Aus eben diesem Grund wurden Frauenhäuser eingerichtet.
- Wenn man den Begriff häusliche Gewalt weiter fasst als Gewalt in der Partnerschaft, kommt das Bild vom Mann als Haupttäter ebenso ins Schwanken. Beispielsweise gibt es Untersuchungsergebnisse, dass Gewalt unter Geschwistern eher von Mädchen ausgeht, in reinen Mädchenfamilien am häufigsten und in reinen Jungenfamilien am seltensten ist. "Nicht-triviale" Gewalt gegen Eltern wird leicht überwiegend von zehn- bis siebzehnjährigen Mädchen statt von Jungen in derselben Altersgruppe ausgeübt. Dass Gewalt gegen Kinder häufiger von Müttern als von Vätern ausgeht, mag niemanden überraschen; schließlich sind Mütter diejenigen, die hauptsächlich mit der Kindererziehung betreut sind. Auffällig ist aber dennoch, dass insbesondere schwere Gewalt wesentlich häufiger von Frauen ausgeht: So verprügeln Mütter ihre Kinder durchschnittlich 7,2mal pro Jahr, während Väter dies einmal pro Jahr tun. Hier stelle sich allerdings die Frage, ob diese Aufrechnerei überhaupt sinnvoll ist, da sich Gewalt in familialen Subbeziehungen gegenseitig bedinge und man zum Verstehen ihrer Ursachen keine Form isoliert betrachten könne. So haben Gemünden zufolge die meisten Menschen, die von ihren Partnern schwer misshandelt werden, auch zu dieser Situation beigetragen. Dies gilt für männliche wie für weibliche Opfer gleichermaßen.
- Eine Untersuchung über sexuellen Druck oder Zwang ("sexual pressure") legt interessanterweise nahe, dass dieser bei Liebespaaren eher von Frauen und bei Verheirateten eher von Männern ausgeht. "In jedem Falle können diese Ergebnisse dahingehend gedeutet werden, dass Männer nicht viel seltener vom weiblichen Partner zum Geschlechtsverkehr gedrängt werden als Frauen von männlichen Partnern. Zu diesem Aspekt ist weitere Forschung nötig und es darf hier nicht zu einer Tabuisierung und zu einem Verharren der Rollenstereotype zu sexuellem Verhalten kommen, wonach die Männer aktiv und immer bereit sind, während sich die Frauen eher passiv-verweigernd verhalten, weswegen die Forschung von vornherein auf Frauen beschränkt war."
Verschiedene US-amerikanische Untersuchungen der letzten Jahre stützen mittlerweile Gemündens Haltung.
- Forscher, die häusliche Gewalt gegen Männer als Thema benannten und ihre Untersuchungsergebnisse dazu präsentierten, wurden durch die radikalfeministische Fraktion dermaßen unter Druck gesetzt (Morddrohungen etc.), dass sie in späteren Veröffentlichungen abmildernde Ergebnisse behaupteten, die durch ihre Studien selbst nicht gedeckt sind. Beispielsweise trügen Frauen diesen Abmilderungen zufolge die schwereren Verletzungen davon und schlügen selbst häufiger allein zur Selbstverteidigung zu. Gemünden: "Diese Darlegungen lassen sich nur unzureichend aus den Ergebnissen der Arbeit ableiten, wurden teilweise nur unzureichend begründet und stehen teilweise sogar in Widerspruch zu den Befunden ihrer Arbeit, so daß der Schluss naheliegt, daß Straus et. al. diese Relativierungen zur Beschwichtigung feministisch orientierter Kritiker in die Arbeit aufgenommen haben."
- Was mir bislang vollkommen unbekannt war: Dass männliche Opfer häuslicher Gewalt vergleichsweise häufig wie weibliche Opfer sind, ging tatsächlich schon einmal auch durch die deutsche Presse, nämlich als vor mehr als zwanzig Jahren die ersten Erkenntnisse auf diesem Gebiet veröffentlicht wurden. So titelte die BILD am 31.1.1978: "Brutal! Deutsche Frauen schlagen ihre Männer" und die Münchener Abendzeitung oder die Frankfurter Allgemeine berichteten ebenfalls darüber. Nur: Es geschah nichts. Anders als bei weiblichen Opfern verschwand das Thema einfach von der Bildfläche, ohne dass es zur Errichtung von Zufluchtsorten, speziellen Notrufdiensten oder Beratungszentren kam. Gemünden sieht dafür vorrangig zwei Gründe: Das Thema Gewalt gegen Männer werde von der Frauenbewegung tabuisiert, und es gebe keine eigene gesellschaftliche Gruppierung, die diesen Misstand bearbeite oder anprangere. Daraus lässt sich für die Gegenwart die Schlussfolgerung ziehen, dass eine bloße Informierung der Öffentlichkeit, wie sie ja durch Professor Bock und Co. schon geschieht, langfristig bei weitem nicht ausreichend ist, sondern dass tatsächlich eine Art Männerbewegung nötig zu sein scheint, damit unsere Gesellschaft sich endlich um männliche Opfer kümmert."
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"Was ist der Feminismus schon anders als eine einzige lange Klage?" fragte Martin van Creveld kürzlich im Interview mit dem "Focus". Bisher kannten wir den Israeli mit dem holländischen Namen als Militärhistoriker, der über die "Zukunft des Krieges" räsonnierte, das Wesen des Staates untersuchte und plötzlich mit dem Buch "Frauen und Krieg" einen originellen Zusammenhang herstellte in einer Zeit, in der sich Frauen den Zugang zur Armee rechtlich erstreiten. Im Kursbuch 147 machte er sich über die "Frauen beim Militär" lustig. Fast hellseherisch könnte man meinen. Kam nicht noch eben der Abraham Lincoln im Irak-Krieg ein Großteil der weiblichen Besatzungsmitglieder wegen plötzlich grassierender Schwangerschaften abhanden?
Crevelds neues Werk über "Das bevorzugte Geschlecht" (The Privileged Sex) hätte man unter diesem Gesichtspunkt vielleicht erwarten können. Dennoch hat es uns deswegen besonders überrascht, weil damit erstmals ein renommierter und weltweit anerkannter Sozialhistoriker, ein gestandener Wissenschaftler mithin das bestätigt, was wir in unserer meist eher flapsig-polemisch daherkommenden Elektropostille seit nunmehr anderthalb Jahren behaupten. Ohne den Autoren bisheriger Feminismuskritik damit zu nahe treten zu wollen:
Erstmals steht ein Name aus dem internationalen akademischen Establishment als Zeuge für etwas zur Verfügung, das die Feministinnen und ihre beflissenen Freunde bisher immer als Produkt einer intellektuellen Nische voller unsensibler Underdogs angesehen haben. Feminismus ist dagegen für Creveld recht eindeutig ein Dekadenzphänomen. Er sei "das Produkt einer außergewöhnlich langen Friedens- und Wohlstandsperiode." Und der Autor selbst kleidet diese Ansicht schon mal in Fragen wie diese: "Warum glauben nur zwanzig Prozent aller Europäerinnen, die keine Kinder haben - und nur zehn Prozent derer, die welche haben - dass es für Frauen das beste sei, berufstätig zu sein? ... Die Frauen haben mit allen Kräften rebelliert - warum führt diese Rebellion nirgendwohin, und warum ist die schöne neue Gesellschaft nirgends in Sicht?"
Er lässt die Leser selbst zu der Einsicht gelangen, dass Rebellion und Gejammer hier - im Gegensatz zu anderen Beispielen historischen Aufbegehrens - vor allem dem Erhalt der Verhältnisse und ihrer Stabilisierung dienen. Der Feminismus ist insofern nichts anderes als eine konservative Revolution - für den Erhalt und den Ausbau erreichter Privilegien jenes bevorzugten Geschlechts. Eines der herausragendsten Privilegien ist es, deutlich weniger arbeiten und überhaupt nicht kämpfen zu müssen (wobei die so privilegierten Frauen es sich oft nicht nehmen lassen, sich gerade deswegen als diskriminiert darzustellen).
Nach obigem Zitat zu urteilen, ist die durchschnittliche Neigung zur Arbeit unter Frauen jedoch nicht sehr groß. Darüber wollen wir insofern den Stab nicht brechen, als wir selbst lieber zuhause blieben, mit den Kindern spielten, Lifestyle-Zeitschriften läsen und mit dem Geld anderer Leute Einkaufen gingen!
Unsereinen fragt aber keiner, ob wir es "für das beste halten", berufstätig zu sein. Es versteht sich von selbst, dass Mannsbilder arbeiten. Nicht nur das. Es versteht sich auch, dass sie diejenigen Arbeiten erledigen, für die eine Quote einzufordern den Femitessen niemals einfallen würde! Frauen dagegen sehen dies laut Creveld differenzierter: "Obwohl zuerst sozialistische und dann feministische Autoren und Autorinnen Arbeit zum Recht wie auch Privileg erklärt haben, hat sich die Situation nicht grundlegend geändert. Verständlicherweise betrachten die meisten Frauen, die aus wirtschaftlichen Gründen zur Erwerbstätigkeit gezwungen sind, ihre Arbeit weiterhin als Last. Wie Statistiken zur Fluktuation zeigen, nehmen sie oft die erste Gelegenheit wahr, sich dieser Bürde zu entledigen. Dies ist nebenbei bemerkt ein Grund dafür, warum der Feminismus bei Arbeiterinnen nur begrenzt Erfolg hatte." (161)
Wir fühlen uns fast bemüßigt, die Gerechten unter den Frauenbewegten in Schutz zu nehmen, die aus ihren eigenen Rollenverständnisse nicht dauernd einen Kult machen müssen, malochen gehen und - teilweise jedenfalls - in einem emanzipierten Verhältnis mit Mann und Kindern am gleichen Strang ziehen, anstatt diese als Unterhaltsgarantien anzusehen und jene als werktätige Lebensversicherungen.
In seinem letzten Kapitel "Das wehleidige Geschlecht" befasst sich Creveld mit dem erstaunlichen Phänomen, dass sich in der Psychiatrie unserer modernen Staaten die weiblichen Patienten in so überwältigender Mehrheit einfinden, dass es nur darauf zurückzuführen sein kann, dass sie als häufig Nicht-Erwerbstätige einer stetigen Sinnkrise ausgesetzt sind. Allerdings machte dieser Tage eine Pressenotiz darauf aufmerksam, dass auch beschäftigte Frauen größere Fehlzeiten aus psychischen Gründen aufweisen.
Sigmund Freuds Tochter Anna, die beobachtet habe, wie ihr Vater seine Patientinnen verhätschelte, warnte ihn, "sich nicht aufzuopfern. Ihrer Ansicht nach konnten die 'Millionärinnen' ruhig verrückt bleiben, da dies ihre einzige Beschäftigung sei." (367) Frauen, die nicht arbeiten mussten, also saturierte Ehegesponse vom klassischen Mittelstand aufwärts, konnten es sich einfach leisten, häufiger krank zu werden und länger im Sanatorium zu bleiben als Männer. Und sie brauchten es im übrigen, um auf sich aufmerksam zu machen, wenn sie als Hausfrauen den (möglicherweise nicht unbegründeten) Eindruck hatten zu verkümmern.
"In fast jeder Hinsicht sind Frauen seit eh und je das privilegierte Geschlecht. Als Kinder werden sie sanfter angefaßt und mehr behütet. Als Studentinnen wird ihnen schon seit langem nachgesehen, dass sie sich von Fächern fernhalten, die als die schwierigsten gelten. Als Erwachsene sind sie unter weniger Konkurrenz- und Leidensdruck. Was ihren Lebensunterhalt betrifft, sind sie oft in der beneidenswerten Lage, konsumieren zu können ohne produzieren zu müssen. Als Kriminelle und Prozessführende werden sie vom Gesetz und von den Gerichten wesentlich nachsichtiger behandelt. Als Staatsbürgerinnen sind sie nicht nur von der Pflicht befreit, an den schrecklichsten aller menschlichen Aktivitäten, d.h. dem Krieg, teilzunehmen, sondern werden auch besser vor ihm geschützt. Von Männern auf den Schultern getragen - manchmal, wenn es darum geht, Naturkatastrophen und ähnlichem zu entkommen, im wörtlichen Sinne - haben Frauen stets den Löwenanteil der Annehmlichkeiten genossen, die eine Gesellschaft, egal wann und wo, zu bieten hatte. Frauen, deren Leben als wertvoller gilt als das von Männern, sind seltener Opfer von Gewaltverbrechen" (347).
Die Forderung des Feminats nach Gleichheit UND Privilegien erscheint als "fundamentaler Widerspruch". "Sollten Frauen wahre Gleichheit erzielen, werden sie viele ihrer Privilegien verlieren. Viele, ja vielleicht die meisten von ihnen, müssen dann damit rechnen, daß ihre Lebensqualität abnimmt und ihre Lebenswerwartung rapide sinkt. Das gilt vor allem für verheiratete Frauen, die solange sie verheiratet waren und oft auch, wenn sie sich scheiden ließen, von den Männern auf Händen getragen wurden" (401).
Den Aufschrei der Jammersusen, die aufgrund der über Jahrhunderte konsistent zusammengetragenen Fakten um ihr wertvollstes Privileg bangen müssen, nämlich ihren exklusiven Opferstatus, ahnt auch van Creveld: "Frauen sind so entschlossen, sich um jeden Preis zu beklagen, daß das Patriarchat verdammt wird, gleich was es auch tut oder läßt" (394, 345).
Prädikat: BESONDERS LESENSWERT
Martin van Creveld: Das bevorzugte Geschlecht
Gebundene Ausgabe - 500 Seiten - Gerling Akademie Verlag, März 2003, ISBN: 3932425529Disclaimer:The men's and fathers' movement needs to make sure it never sees females as the enemy,but only misandry--whether from females or from males.If not, we'll become like the bigoted feminists that this movement was formed to oppose.Glenn Sacks
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- 18th-November-2008 #3
Re: Einige Fakten...
Interessante position zum Thema Prostitution:
http://forum.politik.de
Zitat von Isquierda
Das sagt jetzt aber nichts über die Sittenwidrgikeit aus.
Das führte ich weiter unten aus. Was „sittenwidrig“ ist, das legt der Gesetzgeber fest (und für die Gesellschaft nicht etwa die Kirche oder individuelle Privatmeinungen). Der Gesetzgeber hat die „Sittenwidrigkeit“ 2002 fallen gelassen. Laut Gesetz ist Prostitution ergo nicht mehr „sittenwidrig“.
Es mag sein, dass Du persönlich-privat das anders siehst. Sicher sehen das auch Kirchenvertreter etc. anders. Es ist Euer gutes Recht, für Euch privat was auch immer als „sittenwidrig“ einzustufen.
Das ändert aber nichts daran, dass die Prostitution vor dem Gesetz seit 2002 nicht mehr als „sittenwidrig“ gilt. Fertig.
Zitat von Isquierda
Warum den Ausstieg fördern, wenn es doch als Gewerbe finanziert wird? Das ist doch unlogisch. Ich kann doch nicht Diebstahl finanzieren und gleichzeitig Diebe resozialisieren.
Auch ich erspähe darin eine gewisse Unlogik. Man könnte sich fragen, wie es zu dieser Unlogik kommt? Weil ggf. zumeist Frauen der Prostitution nachgehen?
Der Vergleich mit dem Diebstahl hinkt, denn Diebstahl ist Rechtsbruch. Prostitution ist seit 2002 kein Rechtsbruch mehr. Entscheidend sind hierbei nicht persönlich-individuelle Vorstellungen, sondern die Gesetze.
Zitat von Isquierda
Ja? Ich habe gelesen, dass Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) im September 2006 bestätigte, dass es ein Gesetzesvorhaben der Bundesregierung gibt, wonach eine Strafbarkeit der Freier von Zwangsprostituierten eingeführt werden soll.
Du verwechselst da was: Zwangsprostitution ist immer schon strafbar gewesen. Selbstverständlich auch heute. Du vergleichst erneut etwas Strafbares mit einem Verhalten, das nicht strafbar ist. Prostitution ist nicht strafbar.
Zitat von Isquierda
Naja, das ist ja nun Unsinn. Sexuelle Selbstbestimmung ist ja wohl kaum darin zu erkennen, sich für Sex bezahlen zu lassen.
Wieso nicht? Darf eine Frau nicht entscheiden, ob sie Sex für eine Gegenleistung (Geld, Pelzmantel, Diamantring) macht? Wer sollte sonst entscheiden, wenn nicht die Frau selbst? Etwa ein Gremium, welches über Anstand und Sitte bestimmt?
Eine Frau darf für sich entscheiden, mit wem sie ins Bett geht. Und wenn sie dafür eine materielle Gegenleistung fordert, dann findet sich ein solches Verhalten keineswegs nur im Bereich der Bordsteinschwalben wieder. Sehr viele Frauen fliegen auf materielle Reize: Geld, Sportwagen, schicke Markenklamotten, Klunker, Geschenke, etc.
Zitat von Isquierda
Das Gegenteil wäre emanzipatorisch
Nein, jeder hat das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Man darf sich homosexuell betätigen, oder in einem Single-Club mit 20 anderen rumvögeln (da müssen übrigens nur Männer Eintritt zahlen), für Geld oder materielle Güter oder für lau. Ganz wie jeder möchte.
Zitat von Isquierda
- aber gerade davon sind diese Frauen ja nun weit entfernt.
Wieso? Sie machen Gebrauch von ihrem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Sie bestimmen, mit wem und für welche Gegenleistung sie Sex machen.
Erwartete Gegenleistungen können im Übrigen nicht nur in materiellen Gütern bestehen. Vielleicht erwartet die Frau ja eine immaterielle Gegenleistung. Z.B., dass der Mann sie, ggf. auf vorgegebene Weise, befriedigt.
Zitat von Isquierda
Hinzukommt, dass nach obigen Feststellungen nicht daon ausgegangen werden kann, dass sie vernünftige Entscheidungen treffen. 98 % gelten als traumatisiert. Das ist eine denkbar schlechte Basis für Lobbyarbeit.
Offensichtlich hat die „denkbar schlechte Basis“ für Lobbyarbeit zum Erfolg geführt. Die Interessenvertretung der Prostituierten hat sich eine Legalisierung der Prostitution gewünscht und dieses Ziel haben sie erreicht. Übrigens nach langem Kampf.
Dass Du 98% als „traumatisiert“, also im Grunde „unzurechnungsfähig“ entmündigen möchtest, gefällt dem durch Dich herabgewürdigten Personenkreis übrigens nicht.
Analoge „Argumentationen“ gab es übrigens früher auch bei der Stigmatisierung von Homosexuellen. Die wurden auch als „plem-plem“ angesehen. Motto: „wie kann man nur? Die müssen ja einen an der Klatsche haben“.
Analog wird mit SM-Liebhabern verfahren. Auch dort wird unterstellt, dass die einen psychischen Defekt haben müssten.
Im Grunde ist es stets das gleiche Spiel: einige blasen sich zu Moralaposteln auf, wollen anderen vorschreiben, wie die ihre Sexualität zu gestalten haben und jeder, der von dieser Vorgabe abweicht, der hat halt einen „an der Klatsche“. Ganz einfach.
Zitat von Isquierda
Also du meinst, die Huren begründen den Bedarf und gäbe es keine Huren gibt es auch keine Konsumenten, richtig?
Natürlich gäbe es keine Konsumenten, wenn es keine Huren gäbe.
Es gäbe auch keine Konsumenten von Alkohol, wenn es keinen Alkohol gäbe.
Produkte oder Dienstleistungen die es nicht gibt können auch nicht konsumiert werden.
Zitat von Isquierda
Nein, natürlich nicht. Von einem latent durchgeknallten Arzt behandelt zu werden, (der keiner mehr wäre, wird seine Macke zu akut) ist etwas anderes, als gegen Geld eine Frau zu ficken, die mit 98 % Sicherheit bereits sexuellen Mißbrauch erlebt hat und weit davon entfernt ist, als psychisch oder sozial gesund zu gelten.
Nun, für Dich haben Nutten eben fast alle einen psychischen Dachschaden.
Für den nächsten haben Lesben einen psychischen Dachschaden.
Für den nächsten haben Schwule einen psychischen Dachschaden.
Für andere haben alle einen Dachschaden, die masturbieren oder masturbiert haben.
Für den nächsten haben alle einen psychischen Dachschaden, die vorehelichen Sex betreiben.
Für die nächsten haben alle einen Dachschaden, die mit mehr als xyz Sexualpartnern Sex hatten.
Die Liste ist beliebig fortsetzbar. Faktisch jede Sexualpraktik könnte in Verruf gebracht werden und es werden sich Personen finden, die allen einen Dachschaden nachsagen, die diese oder jene Praktik betreiben.
Geht es um Sexualität, ziehen Moralapostel und Feministinnen eh und je am selben Strang.
Und mit gutem Recht kann der Feminismus als eine verkorkste Fortsetzung der Moraltheologie des vorletzten Jahrhunderts mit anderen Mitteln angesehen werden.
Eine Ideologie, die vorschreibt, was „sittsam“, „gut“ und „richtig“ ist. Jeder, der davon abweicht wird bestenfalls diffamiert und ist ungünstigstenfalls hinzurichten (vgl. Schwule im III. Reich).
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Zitat von Isquierda
Das ist ein Machtgefälle (und vor allem ein asozialer sexueller Genuss an weiblicher Ohnmacht)! Eine solcher Erklärung umschreibt wunderbar die Machtlust der Freier: Sie wollen nehmen, aber nichts geben.
Du hast Dich offenbar noch nie differenziert mit dem Thema beschäftigt oder gar mal mit einer Prostituierten geredet.
Ja, dort herrscht in der Tat ein Machtgefälle: die mächtige Person ist die Prostituierte, sie schreibt vor, was geht und was nicht geht. Der Freier ist der zahlende Bittsteller.
Ferner geben die Freier selbstverständlich was. Und zwar den von der Prostituierten verlangten Preis.
Zitat von Isquierda
Eine Hure mit ein paar Euros abzuspeisen,
Da wird niemand „abgespeist“. Die Prostituierte entscheidet, für welchen Betrag sie was macht, was geht und was nicht geht.
Von „ein paar Euros“ kann – je nachdem – auch keine Rede sein. Einer Escort-Dame darf man 1.000 Euro für 12 Stunden auf den Nachttisch blättern. Ich kenne eine, die fährt den dicksten Audi SUV und hat ein Verdienst von 15.000-20.000 Euro im Monat. Sie ist selbstständig.
Zitat von Isquierda
während für die Ehe-Frau eine lebenslange Verpflichtung und Verantwortung übernommen werden muß,
Mal abgesehen davon, dass Du gar nicht von der „lebenslangen Verpflichtung“ der Frau redest: Hört sich fast so an wie eine Predigt eines theologischen Moralapostels. Die Realität sieht heutzutage anders aus: kaum noch Männer und auch kaum noch Frauen fühlen sich „ein Leben lang verpflichtet“. So kommt es zu der hohen Scheidungsrate.
Zitat von Isquierda
Wie sollen sie sich ihre Potenz beweisen, wenn sich keine Frau für sie interessiert?
Ich glaube nicht, dass es Freiern darum geht, ihre „Potenz zu beweisen“. Und es geht auch Männern im Allgemeinen wohl kaum lediglich darum, „Potenz zu beweisen“, wenn sie Sex mit einer Frau haben.
Zitat von Isquierda
Dieses Machtgefühl, eine Frau mittels Geldzu dem zu nötigen, was sie unter normalen Bedingungen verweigern würde, macht den Reiz aus, der eben über die reine Triebbefriedigung hinausgeht.
Noja, wer würde „unter normalen“ Bedingungen ohne finanzielle Gegenleistung überhaupt täglich Vollzeit arbeiten gehen? Wird also jeder Berufstätige „mittels Geld“ dazu „genötigt“, arbeiten zu gehen?
Ich befürchte, die Prostituierten sehen das genauso wie die meisten „normalen“ Arbeitnehmer: Es wird eine Dienstleistung gegen Geld angeboten. Und selbstverständlich würde diese Dienstleistung nicht (jedem) angeboten, wenn es keine Gegenleistung in Form von Geld gäbe.
Zitat von Isquierda
Das Wissen, dass diese Frau es eben nicht will,
Sie will es aber: eben für Geld.
Genauso will ein Arbeitnehmer auch arbeiten. Allerdings eben auch für Geld.
Zitat von Isquierda
Um die wahr Motivation zu verschleiern und sich ihre Niedertracht nicht eingestehen zu müssen, wird diese Katastrophe dann als "Geschäft" umschrieben, was es natürlich nicht - denn die Hure ist keine Partnerin, sondern die Ware....
Nein, die Prostituierte ist keine „Ware“. Wäre sie eine „Ware“, dann würde sie den Besitzer für immer wechseln.
Eine Prostituierte bietet vielmehr eine Dienstleistung an. Für diese Dienstleistung wird sie bezahlt und zwar von dem durch sie festgelegten Preis. Nicht die Prostituierte hat einen Preis, sondern ihre Dienstleistung. Und nach erbrachter Dienstleistung kann sich der Freier sodann wieder schön verziehen.
Zitat von Isquierda
Sind eigentlich alle Frauen Huren?
Es wird jede Frau (und auch jeder Mann) eine Gegenleistung für Sex erwarten. Besteht diese Gegenleistung nun in materiellen (Geld, Geschenke, etc.) oder immateriellen (Befriedigung, Anerkennung, etc.) Werten ist von einem abstrakten Standpunkt aus betrachtet egal.
Es stellt sich somit nicht die Frage, ob Frauen (oder Männer) materielle oder immaterielle Gegenleistungen für Sex erwarten, sondern lediglich welche und wie ausgeprägt die Forderung, also der „Preis“, ist.
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Zitat von Nudelholz
Müßten Frauen keine Angst vor dem Tod (sei es durch Verhungern) und/oder der Gewalt durch Zuhälter/Menschenhändler haben, gäbe es sicher keine Prostitution.
Unsinn. Es gibt nämlich noch einen weiteren wesentlichen Motivator: GELD.
Und dabei geht es keinesfalls nur um Geld fürs "Überleben". Nein, auch Luxus, Wohlstand und Reichtum übt auf viele Menschen Reize aus.
Die Escort-Dame, die 15.000-20.000 Euro im Monat verdient, die geht ihrem Job sicher nicht nach, weil sie ansonsten "verhungern" müsste. Nein, die möchte sich teure Autos, teuren Schmuck, ein Leben in Luxus leisten können. Der geht es nicht darum, "hauptsache satt" zu werden, nein, die diniert in mindestens 3-Sterne-Restaurants für 200 Euro das Menü.
Außerdem, was sich hier bei der grassierenden Naiv-Vorstellung wohl kaum einer vorstellen kann, gilt noch eines: viele haben sogar SPASS an ihrem Job! Die leben ihre Neigung zur Promiskuität aus und bekommen dafür auch noch reichlich Kohle!
Genauso macht es vielen Porno-Darstellern SPASS: die leben nämlich nicht nur ihre Promiskuität aus, sondern auch noch ihren Hang zum Exhibitionismus. Und bekommen dafür auch noch Kohle!
O.K., das versteht kaum einer, der selbst nicht promisk ist und auch keine Ader zum Exhibitionisten hat.
Allerdings sollte man dann doch mal überlegen, wie das bei den Menschen ist, die nun mal promisk und/oder exhibitionistisch sind. Oder gibt es solche Menschen etwa nicht? Ja, diese Menschen macht es eben SPASS und dass sie für das Ausleben ihrer Neigung auch noch Geld bekommen, ist doch ein Goody on top.
In einem Fernsehinterview wurden mal zwei Prostituierte gefragt, wie sie zu diesem Geschäft gekommen seien. Da meinte die eine, dass sie früher sehr gerne in Swinger-Clubs die Nächte durchgevögelt hätte. Irgendwann hätte dann mal ihre Freundin gesagt, dass wenn sie sowieso ständig mit Männern rummachen würde, dass sie das dann doch auch für Geld machen könnte. Dann hätte sie zusätzlich finanziell ja auch was davon. Gesagt getan!
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wie ueblich sind die kaempferinnen gegen prostitution ahnungslos und faktenresistent.
fuer sie ist eine prostituierte entweder
- eine von menschenhaendlern aus der ukraine entfuehrte unschuld vom lande, die von ueblen zuhaeltern auf den strassenstrich gezwungen wird
- eine verzweifelte, die auch dem widerlichsten freier dessen perverseste gelueste befiedigt, um nicht zu verhungern oder um sich den naechsten schuss zu finanzieren oder
- eine psyschisch gestoerte, traumatisierte, quasi unzurechnebare frau, die so unmuendig ist, dass man mit verboten vor sich selbst schuetzen muss.
was die huren selbst sagen, ihre organisationen verlautbaren, ist voellig irrelevant. was nicht sein darf, das nicht sein kann!
so wundert es auch nicht, dass das von hiesigen fanatikerinnen propagierte schwedische modell von den betroffenen abgelehnt wird.
ich nehme mir mal die freiheit, zwei links zu setzen, die der werte haeretiker in einem anderen forum zum schwedischen modell und der sicht der huren dazu zur verfuegung gestellt hat:
http://www.petraostergren.com/content/view/44/108/
http://www.sans.nu/engelska/lies.htm
des englischen unkundigen geiferinnen stehe ich gerne hilfreich zur seite.
ansonsten viel spass beim lesen
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Zitat von Westhuus
Müßten Frauen keine Angst vor dem Tod (sei es durch Verhungern) und/oder der Gewalt durch Zuhälter/Menschenhändler haben, gäbe es sicher keine Prostitution.
Das mag einer Wunschvorstellung Deiner Weltanschauung entsprechen. Der Realität hingegen nicht.
Motivatoren sind keineswegs nur "Angst vor dem Tod" oder "Angst vor Gewalt". Nein, denn ansonsten würde kein Mensch hierzulande arbeiten, denn auch als Hartz-Empfänger braucht niemand "Angst vor Tod/Gewalt" zu haben.
Es gibt zwei Motivatoren, die Du völlig außer Acht lässt:
a) Lust an Geld, Luxus, Wohlstand, Reichtum und
b) Spaß.
Hierzulande kämpft niemand ums "Überleben". Das soziale Netz sichert ein Leben außerhalb der Armut ab. Auch muss man keineswegs jeden zur Arbeit "prügeln" oder "zwingen". Viele Menschen arbeiten gerne und erahren u.a. auch darin ihre Erfüllung.
Sehr, sehr viele Menschen, die überwiegende Mehrzahl hätte jedoch gerne mehr! Und zwar mehr Geld. Wer würde schon auf eine Gehaltserhöhung verzichten?
Von mehr Geld, idealerweise üppig mehr Geld träumen viele. Und zwar angefangen beim Hartz-Empfänger, bis hin zum Milliardär. Wobei wohl vor allem jene von mehr Geld am meisten träumen, die entweder wenig haben oder längstens reich sind.
Mehr Geld ist nun mal ein Motivator und bis auf wenige Ausnahmen für faktisch jeden überzeugend. Es ist erstaunlich, dass ausgerechnet im mitunter äußerst lukrativen Bereich der Prostitution der Faktor "Geld" bzw. "mehr Geld" so außer Acht gelassen wird.
KEINE Frau bräuchte sich hierzulande zu prostituieren, wenn es nur ums "Überleben" ginge. KEINE einzige.
Und auch der Faktor "Zwangsprostitution" wird maßlos überschätzt. Zwangsprostitution ist illegal und insbesondere die größeren Bordelle werden häufig überprüft. Zwangsprostitution ist ein definitiver Grund, das Bordell zu schließen. Die Betreiber achten peinlich genau darauf, dass sowas bei ihnen nicht vorkommt, schließlich würde eine Schließung den Verlust eines äußerst lukrativen Unternehmens bedeuten. Nee, nee, so ein Risiko gehen die Jungs und Mädels da nicht ein.
So gut wie jeder würde gerne mehr Geld verdienen. Es liegt also völlig nahe, es ggf. auch auf eine Weise zu probieren, ohne langwierige Ausbildung und ohne großartigen Einsatz an die Geldtöpfe zu gelangen.
Prostitution wird es so lange geben, wie es Frauen (und mitunter ja auch Männer) gibt, die auf die Schnelle möglichst viel Geld möchten.
Es wird auch Lotto und sonstige Glücksspiele so lange geben, wie es Menschen gibt, die gerne möglichst auf einen Schlag an einen Batzen Geld gelangen möchten.
Das sind und waren die primären Motivatoren für Prostitution. Immer schon, bis heute. Und viele Frauen haben eben auch ganz und gar nichts dagegen, schön Kasse zu machen. Wie ich erwähnte, kann eine erfolgreiche Escort-Dame auf bis zu 15.000 bis 20.000 Euro im Monat kommen. Das sind Batzen, die kein Normalsterblicher jemals verdienen wird. Und natürlich ist da die Verlockung groß.
Abgesehen von dem Ansinnen, "mehr Geld" bzw. "möglichst schnell viel Geld" verdienen zu können, spielt noch eine andere Motivation eine Rolle. Nämlich die Neigung bei manchen Menschen zur Promiskuität. Auch diese Neigung gab es immer schon bei Frauen wie bei Männern. Wer dieser Neigung nachgeht und dafür dann auch noch Geld verlangt, der hat sich seine Neigung vergoldet.
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Zitat von Isquierda
Das ergibt sich für mich aus den Parametern: Ein Mann bezahlt die Prostituierte für ihre Dienste. Da ist alles weitere selbsterklärend.
Wenn ein Hartzer im Supermarkt also für eine Flasche Korn 7 Euro auf den Tisch lege, dann übt der "Macht" aus? Gehört der Laden dann ihm oder kann er andere weitergehende Ansprüche geltend machen?
Naja, wenn es um Produkte und Dienstleistungen geht, dann wird normalerweise krakeelt, dass der zahlende Konsument "ausgebeutet" wird. Geht es hingegen um Prostitition, dann kehrt sich das auf wundersame Weise um und dann "beutet" plötzlich der zahlende Konsument aus.
Immer so drehen und wenden, wie es "passt".
Weder das eine, noch das andere stimmt: es liegt ein Tauschhandel vor: Dienstleistung gegen Geld. Ganz einfach. Und der Tauschhandel ist perfekt, wenn beide zufrieden sind.
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Zitat von Westhuus
Die meisten Prostitutierten, die das "freiwillig" tun haben (sexuelle) Gewalt in der Kindheit erfahren und sind deshalb entsprechend verroht. Durch ihre "Tätigkeit" intensivieren sich die Traumata der Frauen durch die permanente Schändung ihres Körpers durch Fremde und die häufigen, gewaltsamen Übergriffe ihrer "Klientel".
Du bringst nichts als abgegriffene, längst überholte Klischees. Und dabei kuschelst Du dann argumentativ mit Isquierda unter einer konspirativen Decke.
Ihr lebt noch im vorletzten Jahrhundert, langsam mal wach werden, wir haben Sternzeit 2008.
Die Autorin Tamara Domentat plädiert in ihrem Buch dafür, Sexarbeit endlich aus der verkorksten Ecke rauszuholen. "Die Zeit" schreibt darüber:
Der Besuch in einem Berliner Wohnungsbordell animierte die Autorin zu umfangreichen Recherchen über die Situation der Prostitutierten in Deutschland. Die Frauen dort waren weder blutjung, gertenschlank noch umwerfend schön. Sie wirkten selbstbewusst, unabhängig, gingen ihrer Arbeit gern nach und fühlten sich als Chefinnen in einem Gewerbe, in dem sie über Arbeitszeit, -ort und -ertrag selbst entscheiden. Dort entstand Tamara Domentats Idee, die sie später oft bestätigt fand: Feministisch inspiriertes Bewusstsein und prostitutiver Sex sind keine unversöhnlichen Gegensätze.
Das Buch kämpft gegen die alten Stereotypen über die Nutten, sieht in der gewandelten Realität dieses Berufs Argumente gegen landläufige Einschätzungen und kippt überkommene Moralvorstellungen gleich mit. Die Hauptthesen:„Das Gewerbe hat sich differenziert und hat Karrieren geschaffen. Prostitution etabliert sich zunehmend als sexuelle Dienstleistung, die mit einem Jahresumsatz von über sechs Milliarden Euro einen beträchtlichen Wirtschaftsfaktor darstellt. Das Gewerbe hat sich in den letzten Jahren aus den Sperrbezirken herausbewegt und vom Zuhälter emanzipiert. Stattdessen gibt es Hausbesuch und weiblich geführte Bordelle.“
Wer macht sich schon – zumal bei diesem Thema – die Mühe, darüber nachzudenken, ob der allseits anerkannte gesellschaftliche Wandel nicht auch die Prostituierten erfasst hat, die wir seit Jahrhunderten so hübsch praktisch angesiedelt haben: im Rotlichtmilieu oder in Fürsten- und Politikerbetten. Auf dem Straßen- und Babystrich und im Fond einsam geparkter Autos. In der Pfui-Ecke von Frauen, die ihren Körper verkaufen und die damit verbundene psychische Wertlosigkeit in Kauf nehmen müssen. Opfer männlicher Gewalt und Ausbeutung – sei es die der Freier oder die der Zuhälter. Elendsschicksale, entstanden aus der Not der falschen Familie, dem Mangel an Geld und fehlenden moralischen Grenzen. Thailänderinnen, Russinnen, Polinnen, versklavt. Der Schub der öffentlichen Maßnahmen geht in mehrere Richtungen: gesetzlicher Schutz und Kontrolle für die „reguläre“ Prostitution sowie für die heimlich Versklavten. Soziale Hilfen, um Nutten aus diesem Beruf zu befreien.
Und nun kommt die Journalistin Tamara Domentat und behauptet: Alte Hüte. Deutsche, denkt um. Prostituierte sind keine homogene Gruppe. Weder von ihrer Persönlichkeit noch von ihrem Arbeitserleben her. Viele kommen nicht aus der Gosse, sondern von der Uni. Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung, können jederzeit damit aufhören, am Telefon zu stöhnen oder die Domina zu spielen. Sexarbeit ist ihre freie Wahl.
http://zeus.zeit.de/text/2003/42/SM-Prostitution
Aber Ihr feministische oder theologisch-ideologische Moralapostel wisst es natürlich "besser" als alle Betroffenen, die Ihr meint bevormunden zu müssen - "logisch". Veränderungen gehen an Euch wohl ohnehin spurlos vorüber. Müsst nur aufpassen, dass Ihr die Rübe schnell genug wieder in den Sand gesteckt bekommt, wenn Ihr versehentlich mal den Kopf hebt. Nicht dass noch was erkannt wird, was gegen Euer einbetoniertes Weltbild sprechen könnte.
Aber bitte sehr: gerne könnt Ihr Euren verquasteten Alice-Schwarzer-Feminismus in Sachen "PorNO!" fortführen.
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Zitat von Westhuus
Es sind Studien, die international vergleichbare Ergebnisse hervorgebracht haben, daß die meisten Prostituierten bereits durch sexuelle Gewalt in der Kindheit psychisch traumatisiert sind und durch die permanente Schändung ihrer Intimsphäre noch weiter traumatisiert werden.
Wieso ist das jetzt ein Klischee?
Weil der inflationäre Umgang mit Missbrauchszahlen sie mittlerweile weitgehend entwertet hat - man könnte genau so gut am Glücksrad drehen.
Bei Prostitutionsstudien müsste man sich außerdem noch in jedem Einzelfall angucken, wie und von welcher Interessengruppe die Zahlen erhoben wurden - wenn der Kontakt z.B. über irgendwelche Beratungsstellen oder dergleichen zustandekam, ist es klar, dass dort fast alle Prostituierten Probleme hatten; und wer den Drogenstrich abklappert, darf sich halt nicht windern, wenn rein zufällig alle Befragten Drogenprobleme hatten.
Irgendwelche Studien mit irgendwelchen Ergebnissen gibt es nun wirklich für jeden Scheiß.
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Zitat von Westhuus
Es sind Studien, die international vergleichbare Ergebnisse hervorgebracht haben, daß die meisten Prostituierten bereits durch sexuelle Gewalt in der Kindheit psychisch traumatisiert sind und durch die permanente Schändung ihrer Intimsphäre noch weiter traumatisiert werden.
Wieso ist das jetzt ein Klischee?
Deine asbach uralten Studien kannst Du dem Hasen geben. Die eine ist ja gar aus dem Jahr 1990. Wieso zitierst Du nicht gleich eine "Studie" aus dem Mittelalter?
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Zitat von Nudelholz
Nein, man kann sich auch aus Erfahrung ne Meinung bilden hat damit nicht die Quellen, die du verlangst, zum Beispiel.
Aufgrund ihrer "Erfahrung" setzen dann irgendwelche Deppen ihre irrealen Zahlen in die Welt und verlangen dann von Zweiflern diese wahnwitzigen Zahlen anhand von Quellen zu widerlegen andernfalls haben diese Zahlen als Faktum zu gelten.
Genauso lief das anläßlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 hierzulande: Angeblich und aufgrund der "Erfahrungen" gewisser Gender-/Feministinnendeppen war mit bis zu 40.000 Zwangsprostituierten zusätzlich in Deutschland zu rechnen. U.a. "Hydra e.V." bezeichnetet diese Zahlen als "wilde Spekulation". Trotzdem wurde viel Energie in die Bekämpfung der herbeifantasierten massenhaften Zwangsprostitution gesteckt. In jeder Zeitung wurden Horrormeldungen über die angeblich bevorstehende Zwangsprostitutionswelle veröffentlicht, Kampagnen wurden gestartet, Sonderkommosionen waren im Einsatz. Um am Ende stolz verkünden zu können, dass ca. 100 Fälle von Zwangsprostitution im Zusammenhang mit der WM aufgedeckt werden konnten. Angesichts der hysterisch verkündeten 40.000 Fälle ein doch eher bescheidener "Erfolg". Allerdings ist nichts anderes zu erwarten solange sich Tittensozialisten lieber über diesen Begriff echaufieren und weiterhin jede ihnen vorgesetzte noch so erbärmlich gefälschte Angabe glauben als sich mal langsam mit der Realität auseinanderzusetzen...
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Zitat von Nudelholz
Sklaverei.
Freischaffende Sklavinnen, die aktiv darum werben, zu "Sklavendiensten gezwungen" und "benutzt" zu werden und dafür ein oft nicht unerhebliches Salär kassieren?
Du scheinst ja recht skurrile Vorstellungen von Skalverei zu haben.
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Zitat von Goldnas
Also 100% der Prostituierten machen das aus Zwang.
100% der Arbeitnehmer arbeiten aus Zwang.
Zitat von Wikipedia
Der These, dass Sexarbeiterinnen grundsätzlich psychisch geschädigt sind oder durch den Einstieg in die Branche traumatisiert werden, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Journalistin Tamara Domentat in ihrem Sachbuch "Lass dich verwöhnen - Prostitution in Deutschland" (Aufbau-Verlag, 1. Auflage, Berlin 2003), die drei Jahre lang zum Thema Sexarbeit recherchiert hat. Sie bemängelt, dass die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Prostitution oft klischeeschaft und mit Vorurteilen behaftet geführt werde. So stellt Domentat das Klischee von grundsätzlich entwürdigender und psychisch zerstörender Prostitution in Frage. Die Autorin plädiert für einen differenzierteren Blick. Sie führt Studien an, nach denen Straßenprostitution von als belastetender empfunden wird als Bordellarbeit. Unter anderem nennt Domentat die Studie der australischen Soziologie Roberta Perkins an, die Callgirls und Bordell-Mitarbeiterinnen in Sydney befragt hat. Nach dieser Studie waren die "meisten Frauen weder vor noch nach dem Einstieg in die Sexarbeit drogenabhängig oder Opfer sexueller Gewalt geworden". Domentat kritisiert, dass die "Opferrhetorik" in der wissenschaftlichen Diskussion über Prostituierte weit verbreitet sei. So widerspricht sie einem zwingendem Zusammenhang zwischen frühen Missbrauchserfahrungen und der Berufswahl als Prostituierte. "Bei weitem nicht alle Frauen, die der Prostitution nachgehen, sind in ihrer Kindheit oder Jugend sexuell mißbraucht worden, und längst nicht alle Mißbrauchsopfer steigen später in die Sexarbeit ein." (Domentat, S. 279) http://de.wikipedia.org/wiki/Diskuss...e_St.C3.B6rung
Leider ist die Dissertation, auf die sich das Eingangsposting bezieht, nicht öffentlich abrufbar. Mich hätte schon die soziodemographische Erhebung interessiert.
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Dass ein Job, der gesellschaftlich dermaßen geächtet ist zur Belastungsprobe werden kann dürfte klar sein. Es dürfte keinen Job geben, der stärker geächtet ist als die Prostitution. Darauf nehmen auch Interessenvertreter der Sexarbeiter Bezug.
„Die Tätigkeit erfordert ein hohes Maß an Bewusstsein über die eigenen Grenzen und viel Selbstwert“, sagt Katharina Cetin (Prostituiertenvereinigung Hydra). Wenn die Frauen ihre Arbeit nicht wertschätzen und gesellschaftliche Wertungen übernehmen, könne dies zu psychischen Problemen führen.
Interessant ist auch, was die verdi-Gewerkschafterin Emilija Mitrovic zu Ausstiegsambitionen von Prostituierten sagt: „Viele Frauen sagen, dass sie in zwei oder drei Jahren aussteigen wollen“, so die Gewerkschafterin. Doch das läge nicht an der Arbeit an sich. Der Grund sei, dass es sich nach wie vor um einen gesellschaftlich nicht geachteten Bereich handelt.
http://www.focus.de/jobs/branchen/be...id_230136.html
Mal wieder ist es nicht weiter verwunderlich, dass unsere Berufs-Moralapostel genau das herbeiführen, was sie anklagen. Sie stigmatisieren auf höchst bevormundende Art undifferenziert alle Prostituierten. Reden sie (und die Kunden) so schlecht wie irgend möglich, um dann selbstgefällig auf die "psychischen Schäden" zu verweisen, die in dem Bereich herrschen würden.
Da geht mal wieder der Punk ab....interessante Artikel auch wieder dabei....uiiiiiiiiiiiiiiDisclaimer:The men's and fathers' movement needs to make sure it never sees females as the enemy,but only misandry--whether from females or from males.If not, we'll become like the bigoted feminists that this movement was formed to oppose.Glenn Sacks
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